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Hautkrebs

Bei rund 200. 000 Menschen in Deutschland muss jedes Jahr weißer oder schwarzer Hautkrebs diagnostiziert werden. Während der weiße Hautkrebs auch im Verlauf meist sehr gut bis zur vollständigen Ausheilung behandelt werden kann, handelt es sich bei dem dunklen Hautkrebs um eine aggressivere Hautveränderung. Die Zahl der Fälle hat in den letzten 20 Jahren rapide zugenommen und steigt weiter. Alle Erkrankungsstadien sind behandelbar, entscheidend ist jedoch die frühzeitige Erkennung.

Fortschritte in der Therapie von Hautkrebs

Wir führen die Zusatzbezeichnungen „Dermato-Onkologie“ und „medikamentöse Tumortherapie“. Dr. Ludolph-Hauser ist Mitglied bei der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie und engagiert sich bei onkoderm. Das bundesweite Netzwerk aktiver Dermato-Onkologen setzt sich für optimale Qualität in der Versorgung ein. Wir kooperieren mit dem onkologischen und palliativmedizinischem Netzwerk Landshut. Damit ist es möglich, unsere Patienten umfassend und zeitnah zu behandeln.

Aufgrund erheblicher Fortschritte innerhalb der Genforschung verstehen Wissenschaftler Veränderungen, die eine Zelle zur Krebszelle werden lassen heute deutlich besser. Diese Erkenntnisse haben zur Entwicklung neuer Medikamente geführt, die gezielt gegen Veränderungen vorgehen, die sich ausschließlich in den Krebszellen finden – während eine Chemotherapie gesundes und krankes Gewebe gleichermaßen anzugreift.

Ein schwarzer Hautkrebs (Melanom) in fortgeschrittenem Stadium war bislang nur wenig zu beeinflussen. Jetzt können metastasierte Melanome zum Einschmelzen gebracht und die Lebenszeit deutlich verlängert werden. Bei einem anderen Behandlungsansatz werden durch eine besondere Stimulation des körpereigenen Immunsystems Immunzellen mobilisiert, die Tumorzellen vernichten können. In beiden Fälle werden Erfolge erzielt, die deutlich über die Ergebnisse bisheriger Therapien hinausgehen.
Einen Fortschritt gibt es auch beim Basalzellkarzinom, der häufigsten Form des weißen Hautkrebses. Nach den USA wird demnächst auch in Europa ein neues Medikament zugelassen: Ein sogenannter Hedgehog-Inhibitor stoppt bei übergroßen Tumoren zielgerichtet das Wachstum, so dass in Folge eine Operation möglich wird.